Lesebericht 2013

Aufgrund eines langen und kalten Winters erfolgt der Austrieb der Knospen rund zwei Wochen später als in den beiden Jahren davor. Gottseidank gibt es keine Temperaturen unter dem Gefrierpunkt mehr, dadurch bleiben alle Weingärten von einem möglichen Spätfrost verschont.

Heftige Regenfälle im Westen Österreichs führen in der ersten Juniwoche zum zweithöchsten Hochwasser in der Geschichte und lassen einige Weingärten in der Wachau zum Teil komplett untergehen. Die Aufräumarbeiten danach sind wieder enorm, gottseidank bleiben dieses Mal viele Dörfer dank der neuen Schutzwände trocken.

Die Rieslinge blüten in der Zeit vom 13. - 16. Juni, die Grünen Veltliner gewohnt etwas später, so um den 22. Juni herum. Ein starker Temperaturschwank von +35 Grad auf +10 Grad Celsius innerhalb von zwei Tagen und erneut hohe Niederschläge bewirken leider einen enormen Verrieselungsschaden bei der Sorte Grüner Veltliner.

Dem einen Wetterextrem im Juni folgt ein weiters im Juli/August. Anhaltende Temperaturen von +35 Grad celsius und mehr lassen die Reben schwitzen, sodass Bewässerungsmaßnahmen auf den Urgesteinsböden wieder notwendig waren.

Der Herbst bringt kühle Temperaturen, dadurch bleiben die Säurewerte wieder etwas höher und die Alkoholwerte etwas niedriger.


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